{"id":1970,"date":"2021-04-11T21:08:59","date_gmt":"2021-04-11T21:08:59","guid":{"rendered":"http:\/\/corso-coaching.de\/cc\/?p=1970"},"modified":"2022-11-02T14:19:28","modified_gmt":"2022-11-02T14:19:28","slug":"dem-fruehling-vertrauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/dem-fruehling-vertrauen\/","title":{"rendered":"Dem Fr\u00fchling vertrauen"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vom Eise befreit<strong>\u2026<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/pexels-jens-mahnke-1020995_verkleinert-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1971\" width=\"512\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/pexels-jens-mahnke-1020995_verkleinert-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/pexels-jens-mahnke-1020995_verkleinert-300x169.jpg 300w, https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/pexels-jens-mahnke-1020995_verkleinert-768x432.jpg 768w, https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/pexels-jens-mahnke-1020995_verkleinert.jpg 1885w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u2026 sind wir noch nicht, auch wenn der Fr\u00fchling schon\neingekehrt ist. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kennen Sie Goethes Faust? <\/h4>\n\n\n\n<p>So gut, dass Sie sich an den <em>Osterspaziergang<\/em> erinnern? Johann Wolfgang von Goethe hat in diesem Gedicht die Freude, die der Fr\u00fchling mit sich bringt, in den Blick genommen, die Begegnungen der Menschen, die sich ver\u00e4ndernde Natur. Und damit auch das Vertrauen: \u201eDas Hoffnungsgl\u00fcck im Tale entsteht.\u201c<br>Unser aller Leben ist derzeit noch durch die Einschr\u00e4nkungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, gekennzeichnet. Mancherorts Ausgangssperren, immer noch Kontaktbeschr\u00e4nkungen und damit f\u00fcr viele auch immer noch soziale Isolation, vielleicht sogar existenzielle Sorgen. Da ist noch kein Fr\u00fchling in Sicht. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertrauen<\/h4>\n\n\n\n<p>Da hilft es, Vertrauen zu haben. Vertrauen darauf, dass es gut kommen wird. Vertrauen: ein Substantiv, f\u00fcr die \u201esubjektive \u00dcberzeugung (oder auch das Gef\u00fchl f\u00fcr oder Glaube an die) von der Richtigkeit, Wahrheit von Handlungen, Einsichten und Aussagen bzw. der Redlichkeit von Personen\u201c (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vertrauen  (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vertrauen\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a>) oder aber auch vertrauen: als Verb, welches eine Handlung beschreibt, ein aktives sich diesem Zustand zuwenden. \u201eEin festes \u00dcberzeugtsein von der Verl\u00e4sslichkeit, Zuverl\u00e4ssigkeit einer Person, Sache\u201c, so erkl\u00e4rt das wahrscheinlich bekannteste W\u00f6rterbuch Deutschlands (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Vertrauen (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Vertrauen\" target=\"_blank\">Duden Vertrauen<\/a>) dieses Wort.<\/p>\n\n\n\n<p>Vertrauen wird auch als Erwartung beschrieben, \u201enicht durch das Handeln anderer benachteiligt zu werden; als solches stellt es die unverzichtbare Grundlage jeder Kooperation dar [\u2026]\u201c. (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/wirtschaftslexikon.gabler.de\/definition\/vertrauen-50461 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/wirtschaftslexikon.gabler.de\/definition\/vertrauen-50461\" target=\"_blank\">Wirtschaftslexikon Gabler<\/a>) Selbst wenn es uns im Moment vielleicht schwer f\u00e4llt, Vertrauen zu haben. So kennen die meisten von uns diesen Zustand. Wir k\u00f6nnen ihn wahrscheinlich sogar k\u00f6rperlich sp\u00fcren. Wir wissen, wie es sich anf\u00fchlt, Vertrauen zu haben, vertraut zu sein mit jemandem. Vertrauen lernen geh\u00f6rt zu den Grundlagen des Lebens. In Ericksons Stufenmodell geh\u00f6rt dies zu zu der ersten Phase der psychosozialen Entwicklung (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/praxistipps.focus.de\/psychosoziales-stufenmodell-nach-erikson-einfach-erklaert_125108 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/praxistipps.focus.de\/psychosoziales-stufenmodell-nach-erikson-einfach-erklaert_125108\" target=\"_blank\">Focus online zum Stufenmodell<\/a>). Vertrauen gibt es in vielen Formen, als Selbstvertrauen, Vertrauen in andere und auch Vertrauen in die Welt als solche, in die Natur, das Wachsen und Leben. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Und das kann es sein, was uns hilft, die jetzige Situation zu meistern. <\/h3>\n\n\n\n<p>Vertrauen ist ein bei sich bleiben, sich nicht verlieren im katastrophischen Denken. Heribert Prantl schreibt in der SZ \u201eEs gibt eine Lust am katastrophischen Denken; sie ist gef\u00e4hrlich, weil sie die Hoffnung zerst\u00f6rt, die n\u00f6tig ist, um die Krise zu bew\u00e4ltigen.\u201c &nbsp;(<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/corona-prantl-hoffnung-katastrophismus-1.5247799?reduced=true (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/corona-prantl-hoffnung-katastrophismus-1.5247799?reduced=true\" target=\"_blank\">SZ vom 28.03.2021<\/a>)<br>Vertrauensst\u00e4rkende Bilder k\u00f6nnen Ihnen helfen, Ihre Ressourcen zu nutzen, Ihre Resilienz zu st\u00e4rken und den Fr\u00fchling hoffnungsfroh zu erwarten. Und das, was jetzt schon bl\u00fcht und w\u00e4chst, auch zu sehen, zu riechen, zu sp\u00fcren. \u00dcben Sie sich daran. Wenn Sie m\u00f6gen, versuchen Sie, einen kreativen Zugang zu diesen M\u00f6glichkeiten zu finden. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Folgende Achtsamkeits-\u00dcbungen, die auch Ihre Resilienz st\u00e4rken, k\u00f6nnen Sie unterst\u00fctzen:<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>Kennen\nSie Ihre Krisenkompetenz? Lernen Sie sie kennen.<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit, ein Blatt Papier zur Hand\nund reflektieren Sie: Welche kleineren und vielleicht auch gr\u00f6\u00dferen Krisen\nhaben Sie in Ihrem Leben bereits \u00fcberstanden? Wenn Sie Ihrem besten Freund oder\nIhrer besten Freundin beschreiben sollten, wie Sie das geschafft haben, was war\nentscheidend, was war ist Ihr Erfolgsgeheimnis? Und was haben Sie durch die\nKrise gelernt, wie sind Sie durch diese Krise gewachsen?&nbsp; Wie k\u00f6nnen Sie\ndiese Erfahrung auf aktuelle Krisensituationen anwenden?<\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>\u00dcberpr\u00fcfen\nSie die Realit\u00e4t. Akzeptieren Sie, was nicht Vermeidbar ist.<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Akzeptieren Sie, was unvermeidbar ist. Schimpfen und Jammern\nverbessern eine Situation nicht. Hilfreicher ist es, eine Situation, eine\neigene Eigenschaft oder Verhalten von anderen Personen \u2013 all das, was nicht zu\n\u00e4ndern ist \u2013 zu akzeptieren. Annehmen, was ist. Auch hierbei k\u00f6nnen Sie sich\nbeobachten, was ist es wirklich, was Sie an der Situation, an dem Verhalten\nst\u00f6rt. Wie w\u00e4re es eigentlich, wenn es noch schlimmer w\u00e4re und auch wieder,\ngibt es einen Gewinn, einen Nutzen, wenn Sie die Situation akzeptieren\n(lernen). Machen Sie sich Notizen, und erkennen Sie, ob sich \u00fcber die Zeit ihre\nSicht der Dinge \u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>Bleiben Sie bei sich. Vergleichen Sie (sich) nicht. <\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In der Regel macht Vergleichen unzufrieden und hilft Ihnen nicht auf den richtigen Weg.&nbsp;G\u00f6nnen Sie anderen deren F\u00e4higkeiten oder deren Besitz oder \u2026&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>Sie schw\u00e4chen Ihr Selbstvertrauen, wenn Sie sich mit anderen vergleichen. Es ist das, was wir lernen, wenn wir nur auf Zensuren achten, der Werbung folgen und unsere eigenen Werte vergessen.&nbsp; Es gibt immer jemanden, der es besser kann. Oder? Beobachten Sie sich, wie oft bewerten Sie Ihr Verhalten, Ihr K\u00f6nnen, Ihre Leistungen und wie oft werten Sie sich ab? Beobachten Sie besser: was haben Sie wieder geschafft, seien Sie zufrieden mit dem Tag, was funktionierte gut? <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Osterspaziergang<\/em><\/strong><br><em>Vom Eise befreit sind Strom und B\u00e4che<br> Durch des Fr\u00fchlings holden, belebenden Blick,<br> Im Tale gr\u00fcnet Hoffnungsgl\u00fcck;<br> Der alte Winter, in seiner Schw\u00e4che,<br> Zog sich in rauhe Berge zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Von dort her sendet er, fliehend, nur<br> Ohnm\u00e4chtige Schauer k\u00f6rnigen Eises<br> In Streifen \u00fcber die gr\u00fcnende Flur.<br> Aber die Sonne duldet kein Wei\u00dfes,<br> \u00dcberall regt sich Bildung und Streben,<br> Alles will sie mit Farben beleben;<br> Doch an Blumen fehlts im Revier,<br> Sie nimmt geputzte Menschen daf\u00fcr.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>[\u2026]<br>S<em>ieh nur, sieh! wie behend sich die Menge<br> Durch die G\u00e4rten und Felder zerschl\u00e4gt,<br> Wie der Flu\u00df in Breit und L\u00e4nge<br> So manchen lustigen Nachen bewegt,<br> Und, bis zum Sinken \u00fcberladen,<br> Entfernt sich dieser letzte Kahn.<br> Selbst von des Berges fernen Pfaden<br> Blinken uns farbige Kleider an.<br> Ich h\u00f6re schon des Dorfs Get\u00fcmmel,<br> Hier ist des Volkes wahrer Himmel,<br> Zufrieden jauchzet gro\u00df und klein:<br> Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!<\/em>        JOHANN WOLFGANG VON GOETHE,  <strong><em>Faust I<\/em><\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Foto <\/strong>Jens Mahnke bei <a href=\"http:\/\/www.pexels.com\">www.pexels.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6nnen wir vielleicht sogar von der Natur lernen, Vertrauen zu haben? Immer wieder kehrend, den H\u00f6hen und Tiefen des Lebens vertrauen, so wie die Jahreszeiten kommen und gehen. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1971,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[29],"tags":[33,45,46,48,44,42,47],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1970"}],"collection":[{"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1970"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2169,"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1970\/revisions\/2169"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1971"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/corso-coaching.de\/cc\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}